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„Fraunhofer Institut testet Bioethanol-Kamine auf Schadstoffgehalte“

Sehr geehrte Kunden,

mit großem Interesse verfolgen auch wir die aktuelle Presse zum neuesten Test des Fraunhofer Institutes für Holzforschung Wilhelm-Kauditz-Institut (WKI). Vorab möchten wir auf folgende Hintergründe hinweisen:

Das Fraunhofer Insititut ist KEIN unabhängiges Forschungsinstitut, sondern wird von Firmen oder Branchenverbänden, wie z.B. dem Deutschen Verband der Kaminofenbauer, beauftragt, kostenpflichtige Studien durchzuführen.

Das Fraunhofer Institut hat Bioethanol Öfen mit Kaminöfen verglichen, was nur bedingt aussagekräftig ist: Ethanol Öfen verbrennen direkt im Raum und sondern dadurch natürlich auch die Verbrennungsprodukte direkt in den Raum ab. Ein Kaminofen mit Abluft nach draußen ist daher kein adäquates Vergleichsobjekt. An dieser Stelle wäre die Messung der Verbrennungsprodukte, wie sie bei 20 Teelichtern oder 3 großen Kerzen im Raum entstehen, sinnvoll gewesen.

Dem Fraunhofer Institut war bis dato nicht bekannt, dass es ein Premium Segment für Ethanol Öfen gibt. Nach Rückfrage beim Fraunhofer Institut wurde uns bestätigt, dass ausschließlich Billigprodukte, z.B. aus dem Baumarkt, getestet wurden, und kein Ofen aus dem Premium Segment in die Testreihe integriert war.

Für gravierend irreführend halten wir folgende Aussage: „Ein anderes Bild ergab sich bei den Tests der Holzkaminöfen, die als zusätzliche Heizung immer populärer werden. […]Die Belastungen bewohnter Innenräume – etwa durch undichte Ofentüren – wurden bisher vernachlässigt. Daher haben die Forscher vom WKI sieben Öfen vor Ort in Wohnungen unter realen Bedingungen untersucht.[…] Das Ergebnis: Solange die Ofentür geschlossen ist, beeinflussen die Öfen die Luftqualität im Innenraum nur geringfügig. Lediglich beim Nachlegen von Feuerholz und beim Anzünden gelangen Emissionen in die Raumluft. Dann konnten die Forscher einen kurzfristigen Anstieg der Konzentrationen messen. »Im geschlossenen Betrieb werden Substanzen nicht in nennenswerter Höhe freigesetzt. Beispielsweise sind die Werte für Formaldehyd unbedenklich«, sagt Wensing.“

Es wird jedoch NICHT weiter erläutert, wie hoch der Anstieg der Konzentrationen beim Nachlegen/Öffnen der Türen ist, und welche Schadstoffe dabei in die Raumluft gelangen, es wird nur darauf hingewiesen, dass der Wert bei geschlossenem Betrieb unbedenklich ist.

Wir als Hersteller von hochwertigen Bioethanol Öfen möchten dazu wie folgt Stellung beziehen:

  • Neugeräte, auch Kaminöfen, verbrennen bei Erst-Inbetriebnahme immer auch grundsätzlich gesundheitsschädliche, im Fertigungsprozess entstehende und daher nicht vermeidbare Rückstände (z.B. durch Schweißen und Löten, Rückstände von Schutzfolien und Fetten). Diese sind i.d.R. nach 2-3 Betriebstagen restlos eliminiert, weshalb aber bei ALLEN Ofenarten in den ersten Tagen ein Betrieb bei ausreichender Belüftung erforderlich ist. Darüber hinaus weisen wir als Hersteller explizit darauf hin, dass Bioethanol Öfen grundsätzlich immer mit ausreichender Belüftung betrieben werden müssen.

  • Entscheidend für die nahezu rückstandsfreie Verbrennung ist IMMER der verwendete Brennstoff. Gele z.B. sind häufig schwer belastet durch Verdickungs- und Bindemittel, die giftige Rückstände wie Benzol oder Formaldehyd verursachen können. Aus der Studie geht leider nicht hervor, welche Brennstoffe im Test überhaupt verwendet wurden, obwohl diese maßgeblich das Ergebnis beeinflussen. BFT nutzt reinen Agrar-Alkohol in hoher Qualität, ohne nennenswerte Rückstände an sogenannten „Fusel-Ölen“. Dies haben wir 2012 durch die Fachhochschule Trier untersuchen und bestätigen lassen.

  • „Entscheidend ist dabei auch der Brennstoffverbrauch. Dies bedeutet: Je mehr Ethanol in einer bestimmten Zeit verbrennt, desto mehr Schadstoffe werden freigesetzt.
    Die BFT Feuerstellen liegen bei einem durchschnittlichen Verbrauch von < 0,25l/h, und sind damit im Verbrauch überdurchschnittlich sparsam.

Wir möchten an dieser Stelle darauf hinweisen, dass wir die Unter- suchungen des Fraunhofer Institutes sehr ernst nehmen und sorgfältig prüfen werden. Jedoch möchten wir auf die deutlichen Lücken der Studie hinweisen, wodurch ein einseitig negatives Bild gezeichnet und eine ganze Branche pauschal verurteilt wird, obwohl Premium Geräte wie die von BFT im Test nicht berück-sichtigt wurden.

Sollte sich für Sie als unseren Kunden ein Handlungsbedarf im Betrieb Ihres Ofens ergeben, werden Sie hierüber zeitnah und vollumfänglich informiert.

Für Rückfragen stehen wir natürlich jederzeit gerne zur Verfügung.

Herbert Bee, Geschäftsführer

HKI-Pressemitteilung vom 11. Dezember 2009

Pressemitteilung des Arbeitskreises des HKI zum
Thema “dekorativeFeuerstätten & Ethanolkamine“
Sichere Ethanolfeuerstellen aus Deutschland.

Die neue deutsche DIN-Norm wird die Spreu vom Weizen trennen!
tä.FRANKFURT, 11. Dezember 2009

Mit Bio-Ethanol befeuerte dekorative Feuerstellen und Ethanolkamine stellen nach wie vor noch eine relativ neue Technologie im deutschen Markt dar. Dabei erfreuen sich die äußerst unkomplizierten Designfeuer und Designkamine einer stetig wachsenden Begeisterung, sind doch keine Schornsteine mehr nötig und lästiges Holzschleppen entfällt ebenfalls. Ein echtes Feuer, dass es einem Jeden ermöglicht eine einzigartige und gemütliche Atmosphäre in sein Haus oder seine Wohnung zu bringen. Die Handhabung, aber auch die zu beachtenden Sicherheitshinweise, sind jedoch noch nicht jedem Endkunden so geläufig wie z.B. der Umgang mit bereits seit Jahrzehnten beliebten Gas- und Holzkohlegrills oder konventionellen Kaminen, die mit Holz befeuert werden. Um einen einheitlichen, verbindlichen und hohen Sicherheitsstandard zu schaffen, haben sich namhafte deutsche Hersteller zu einem Arbeitskreis „dekorative Feuerstätten & Ethanolkamine“ innerhalb des Industriverbandes HKI zusammengeschlossen. Der Industrieverband HKI (Haus, Heiz- und Küchentechnik e.V.) vertritt seit 60 Jahren die Hersteller von häuslichen Heiz- und Kochgeräten sowie von Großküchengeräten. Seit Frühjahr 2009 haben sich führende deutsche und internationale Markenhersteller, artepuro, Blomus, BFT, Ecosmart Fire, Radius, Schulte, Spartherm, in diesem Arbeitskreis zusammengeschlossen, und eine deutsche Norm in enger Zusammenarbeit mit dem TÜV entwickelt. Mit der Umsetzung der jetzt veröffentlichten DIN 4734 sollen höchste Ansprüche an Qualität und Sicherheit dekorativer Feuerstätten und Ethanolkamine erfüllt werden. Diese DIN 4734 ist im November 2009 als Entwurf veröffentlich worden. Alle Geräte, der an dieser Entwicklung innerhalb des Arbeitskreises beteiligten Markenhersteller, erfüllen bereits zum jetzigen Zeitpunkt die geforderten Sicherheitskriterien oder werden gegenwärtig auf diese DIN-Norm angepasst. Alle sicherheitsrelevanten Aspekte finden sich in der Norm wieder, die eine sichere Feuerstätte oder ein sicherer Ethanolkamin erfüllen muss. Maßgebliche Kriterien, die ein sicheres Gerät erfüllen muss sind z.B. eine maximale Verbrennmenge von 0,5L Bio-Ethanol pro Stunde, eine festgelegte und geprüfte Standsicherheit, eine Auffangwanne für den Fall des Überschüttens von Bio-Alkohol oder auch vorgeschriebene Höchsttemperaturen an den Oberflächen. Des Weiteren arbeiten die Mitgliedsfirmen an einem einheitlichen Sicherheitsblatt, welches dem Benutzer einfach und vor allem leichtverständlich, die wichtigsten Vorsichtsmaßnahmen im Umgang mit Ethanol betriebenen Feuerstellen anhand von Piktogrammen übersichtlich aufzeigt. So weist der Verband ganz klar daraufhin, dass das Überfüllen der Brennbehälter, das Verschütten von Bio-Ethanol und das Anzünden oder Eingießen von Bio-Ethanol in heiße oder brennende Behälter ein grobes Fehlverhalten und Sicherheitsrisiko durch den Benutzer darstellt. In diesem Zusammenhang möchte der Verband verstärkt Aufklärungsarbeit leisten und eine Sensibilisierung im Umgang auch mit diesen Feuern erreichen.
Die Sicherheit und das Verantwortungsbewusstsein gegenüber den Verbrauchern hat für den Arbeitskreis des HKI und den namhaften deutschen und internationalen Markenherstellern oberste Priorität. Das unbeschwerte und sichere Vergnügen mit Ethanol betriebenen Feuerstätten für den Kunden ist der Antrieb aller Produktentwicklungen dieser Hersteller.
Die im Arbeitskreis und der Norm beteiligten Unternehmen sind:

artepuro Metallmanufaktur
by Weber Metallgestaltung GmbH
Krantzstr. 7 - Halle 46
52070 Aachen
Tel.: +49 (0) 241-51567-20
Fax: +49 (0) 241-51567-29
www.artepuro.de

blomus GmbH
Zur Hubertushalle 4
59846 Sundern
Tel.: +49 (0) 2933-831-0
Fax: +49 (0) 2933-831-201
www.blomus.com

BFT - BioFeuerTechnik
Bahnhofstrasse 18
54411 Hermeskeil
Tel.: +49 (0) 6503-953377
Fax: +49 (0) 6503-981694
www.dernichtraucher.de

Ecosmart Fire über Moonich GmbH
Kramergasse 32
82054 Sauerlach bei München
Tel.: +49 (0) 8104 647090
Fax: +49 (0) 8104 647099
www.ecosmartfire.com

Download:

Pressemitteilung des Arbeitskreises des HKI
zum Thema “dekorative Feuerstätten & Ethanolkamine“

 

 

FAZ, 20.02.2007 - Motor und Technik

Sie können den Artikel "Kaminfeuer ohne Schornstein" als PDF herunterladen.
Bitte klicken Sie auf das Bild.



Energieeffizientes Bauen 12 / 05

BFT-BIOFEUERTECHNIK GMBH

Der Ofen ohne Schornstein
Passivhäuser sind hochwärmegedämmt, haben eine Dreischeibenverglasung, sind Luft- und Winddicht sowie wärmebrückenfrei konstruiert, haben eine automatische Komfortlüftung die auch der Wärmeeinbringung dient und sind, wenn möglich, nach Süden orientiert.
Resultierend aus dieser Tatsache benötigt man im Passivhaus keine aktive, konventionelle Heizung zur ?Wohnbehaglichkeit?.
Dennoch ist  der Wunsch von Bauherren allgegenwärtig, irgendwie doch ein ?Feuer? in die eigenen vier Wände zu bringen. Übliche Kamine oder Kaminöfen sind kaum geeignet, da Heizleistungen von 3?8 KW absolut überdimensioniert sind.
Oft ist der elementare Wunsch gar nicht der Wärmeeintrag, sondern vielmehr die Funktion des Dekorfeuers in Verbindung mit einer Heizmöglichkeit gegeben. Die Lösung dafür ist der Ofen ohne Schornstein.

Mit der BioFeuerTechnik wird eine interessante Variante des Feuers vorgestellt, die Wärmeleistungen - zwischen 0,6 und 3,0 kW- den Anforderungen des Passivhauses anpasst. Diese Art von Feuerstellen unterliegen nicht der Feuerstättenverordnung und dürfen genehmigungsfrei, ohne Zustimmung des Schornsteinfegers, betrieben werden.

Die Technik durch Verbrennung von Bioalkohol zeichnet sich aus.
Reiner Alkohol (96% Ethanol, vollständig vergällt) verbrennt nahezu rückstandsfrei.
Zwei natürliche Substanzen ? CO2 und Wasserdampf entstehen bei dieser Verbrennung. In handelsüblichen Kaminöfen kann die BioFeuerTechnik implantiert werden. Regulierung des Verbrauches und der Wärmeleistung erfolgt über die ofeneigenen Einstellelemente. Der Verbrauch liegt so zwischen 0,20 und 0,40  l/Std., die Heizleistung zwischen 0,6 und 3,0 kW.

Einen wesentlichen Vorteil bietet der regenerative Energieträger. Alkohol wird in der heimischen Wirtschaft erzeugt und kann in fast unbegrenzter Menge hergestellt werden, nicht nur durch kurze Transportwege ist die Nachhaltigkeit gegeben. Die BioFeuerTechnik eröffnet neue, zusätzliche Lösungen, da zum Beheizen  von Gebäuden in Zukunft weniger Heizleistung erforderlich sein wird. Diese Technik mit Leistungen von 0,6?3,0 kW bildet heute schon den Lückenschluss in Passiv- und sehr guten Niedrigenergiehäusern um höhere Raumtemperaturen realisieren zu können und erfüllt gleichwohl das Urverlangen der Menschen nach Feuer und der sich daraus ergebenden Behaglichkeit.

 

BFT-BioFeuerTechnik GmbH
Max-Planck-Str. 8
54296 Trier
Tel. 0651/9120454
Fax 0651/9120456
info(@)dernichtraucher.de

 

 
   
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